[Rezension] Aller Anfang ist die Hölle, die Dämonenfängerin – Jana Oliver

Buchtitel: Aller Anfang ist die Hölle

Autor: Jana Oliver

Reihe: die Dämonenfängerin

Band: #1

Seiten: 537

Im Jahr 2018 sieht Luzifer die Gelegenheit gekommen, gegenüber der himmlischen Konkurrenz Boden gutzumachen, und erhöht die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten, auch in Atlanta. Glücklicherweise werden die Menschen von Dämonenfängern beschützt, deren Job es ist, mit dieser Plage aufzuräumen. Riley ist unterwegs, um die Bürger vor Höllenbrut ersten Grades zu beschützen. Business as usual für eine Dämonenfängerazubi. Aber als ein mächtiger Geo-Dämon Riley Routineauftrag in einer Bibliothek zunichte macht, ihr Leben und ihre Art zu eben bedroht, merkt sie, dass sie womöglich mitten in einen Kampf zwischen Himmel und Hölle geraten ist.
„Teuflisch clever und ganz und gar einmalig“ P.C. Cast (House of Night)

Rezension

Zuerst einmal muss ich sagen dass ich den Klappentext des Buches fürchterlich finde. Ich weiß auch nicht woran es liegt, aber er gefällt mir einfach nicht. Deshalb wollte ich mir das Buch auch nicht kaufen. Ich hatte es einige Male in der Hand, vorallem weil das Cover mir irgendwie gefiel, letztendlich legte ich es aber jedes Mal wieder zurück. Wieso ich „die Dämonenfängerin“ nun endlich gelesen habe? Meine Mutter zog es aus einem Mängelexemplarverkauf heraus, wo es nur ca. 3€ kostete, las kurz hinein und nahm es dann für mich mit. Ich bin froh dass sie es gekauft hat, denn trotz der meiner Meinung nach schlechten Inhaltsangabe fand ich das Buch einfach Klasse.

Thema & Handlung

Das Buch spielt zwar 6 Jahre in der Zukunft. Beim Lesen des Buches merkt man dies jedoch nicht, es wird nur durch den Klappentext ersichtlich, welches Datum wir haben.Bis auf die Tatsache das es die Dämonen gibt, gibt es eigentliche keine Unterschiede zur heutigen Zeit. Diese gehören schon fast zum Alltag der Menschen, deshalb wundert sich z.B. auch keiner wenn plötzlich ein Zombie ähnliches Wesen auf der Straße steht. Allerdings muss man noch dazu sagen das die Menschheit auch durch Armut geplagt wird. Selbst die Dämonenfänger verdienen nur sehr wenig. Die Schule wird deshalb z.B. in alte Supermärkte oder Kindertagesstätten verlegt. Auch müssen die Lehrer mehrere Fächer unterrichten, von denen die größtenteils keine Ahnung haben.
Da in der Geschichte auch eine wichtige Person stirbt, ich verrate hier nicht wer es denn nun ist, hatte ich eine lange Trauerphase erwartet, was jedoch zum Glück nicht zu lange hingezogen wird. Dennoch sind die Gefühle insbesondere von Riley klar ersichtlich.

Perspektive

Interessant fand ich auch dass das Buch einmal aus der Perspektive von Riley geschrieben ist aber auch aus der von Beck (das aus dem Klappentext nicht klar wird wer Beck denn nun ist möchte ich dies hier kurz erklären: Beck ist ebenfalls ein Lehrling, nur ist er Riley einige Jahre vorraus. Beide lernen bei Rileys Vater, einem bekannten Dämonenfänger.) Da die Beziehung der beiden sehr undurchsichtig ist (also keine typische vom-ersten-Blick-an-ineinander-verliebt-Geschichte), ist es immer wieder lustig von den Gedanken des jeweils anderen zu lesen.

Charaktere

Aber was werde ein gutes Buch ohne eine Dreiecksbeziehung? An dieser Stelle tritt Simon ins Rampenlicht, denn dieser scheint Intresses an Riley zu zeigen. Simon ist ein typischer „netter kahtolischer Junge“, wie Riley ihn nennt. Da jedoch die Beziehung zwischen Riley und Beck nicht wirklich klar ist, im Gegensatz zu der zwischen Riley und Simon ist dies kein typisches Liebesdreieck sondern verspricht auch hier jede Menge Lesestoff, der nicht langweilig wird.
Aber nicht nur die Liebe wird in diesem Buch ausführlich diskutiert. Schließlich gibt es da ja auch noch den ein oder anderen Dämonen der gefangen werden muss. Hierzu muss man sagen das die Autorin wirklich jedes ihrer Geschöpfe genau überdacht hat. Von der Einteilung in verschiedene Dämonengrade, bis zu den Ritualen um diese Wesen verzuhalten, alles ergibt Sinn und wurde genau beschrieben.
Riley muss tough, stark und mutig sein, schließlich muss sie sich ja unter den sonst männlichen Dämonenfängern behaupten. Manchmal jedoch bemerkt man das auch sie nicht perfekt ist, z.B. gibt sie Beck eigentlich nicht wirklich eine Chance und setzt lieber alles auf Simon, hier bemerkt man ganz klar ihre Sturheit. Sehr zum Leidewesen von Beck denn man zwar als Macho kennenlernt, aber insbesondere in seinen Kapitel auch lieben lernt.

Schreibstil

Manche finden den Schreibstil der Autorin etwas holprig. Da kann ich nur teilweise zu stimmen. Mehr als 2/3 des Buches sind klasse geschrieben. Jedoch zum Ende hin wird es leicht holprig, wobei ich dies auch nicht allzu schlimm fand.

Fazit

Schreibstil: 4.5 Sterne

Charaktere: 5 Sterne

Spannung: 5 Sterne

Emotionen: 5 Sterne

Originalität: 5 Sterne

Bewertung: 5 von 5 Sternen

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2 Gedanken zu “[Rezension] Aller Anfang ist die Hölle, die Dämonenfängerin – Jana Oliver

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